Mit dem Stromspar-Check hilft die Caritas Haushalten mit niedrigem Einkommen Energie und Wasser zu sparen.

Aktuelles in 2016

Stadtwerke Radolfzell und Konstanz, Thüga-Singen und Caritas kooperieren beim Kühlschranktausch

Stromsparen heißt Geld sparen: Die Stadtwerke Konstanz und Stadtwerke Radolfzell sowie die Thüga-Energie-Singen unterstützen den Stromspar-Check des Caritasverbands Konstanz. Die Caritas-Mitarbeiter helfen dabei Haushalten mit niedrigem Einkommen, ihre Stromkosten zu reduzieren.


Im Rahmen des Projekts haben die Mitarbeiter der Caritas seit 2009 bereits 2300 Haushalte im Landkreis Konstanz kostenlos beraten und Energiesparartikel im Wert von durchschnittlich 70 € kostenlos eingebaut. Die Haushalte sparen so über 100 Euro jährlich.

 

Zu den größten Stromfressern im Haushalt gehören alte Kühlgeräte. Die Stadtwerke Konstanz boten daher im vergangenen Jahr zusammen mit der Caritas ein Förderprogramm für den Austausch von Kühlgeräten an: 26 Stadtwerke-Kunden nahmen die Förderung durch Caritas und Stadtwerke in Anspruch und sparten so beim Kauf eines neuen Kühlgeräts der Energieklasse A+++. Das Bundesumweltministerium bezuschusste den jeweiligen Kauf mit 150 Euro, die Stadtwerke steuerten weitere 100 Euro bei. Möglich wird die Förderung der Stadtwerke durch Mittel der Zertifizierung des Stroms mit dem Grüner Strom Label. Christoph Krüßmann von der Caritas Konstanz: „Im Vergleich zu den landes- und bundesweiten Zahlen wird das Angebot durch die zusätzliche Förderung der Stadtwerke Konstanz deutlich besser angenommen." Durch den Kühlschranktausch sparen die Haushalte im Durchschnitt je rund 400 kWh, das heißt etwa 115 Euro im Jahr. „Wir wollen auch weiteren Haushalten die Möglichkeit geben, Strom und Geld zu sparen, und verlängern das Förderprogramm bis zum 31. August 2016", so Kuno Werner, Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz.

 

Im Jahr 2016 können nun auch Kunden der Stadtwerke Radolfzell und der Thüga-Energie-Singen am Tauschprogramm des Stromspar-Checks teilnehmen und die zusätzliche Förderung von 100 Euro ihrer Energieversorger bekommen.

 

Wer einen Termin für einen „Stromspar-Check" machen möchte, kann sich bei der Caritas Konstanz telefonisch unter 07531 1200 442 oder per E-Mail an stromspar-check@caritas-kn.de melden.

Oktober 2015: Stromspar-Check für 2000 Watt Gesellschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christiane Kaluza-Däschle und Markus Zipf von der Umweltschutzstelle der Stadt Singen, Thomas Freiberg und Christoph Krüßmann vom Caritasverband Konstanz sowie Karl Mohr, RegioCenter Leiter der Thüga-Energie Singen (2.v.r.) bei der Eröffnung der 2000Watt Ausstellung im Singener Rathaus.

Weihnachten 2014: Ledon lamp spendet LEDs


Auch die Geschäftsführung der Firma Ledon Lamp GmbH mit Sitz in Dornbirn und Lustenau erachtet den Stromsparcheck als sehr sinnvoll: "Wir wollen bestes Licht zum Wohlfühlen anbieten, gleichzeitig bringen die LED-Lampen eine Energieeinsparung von 85 Prozent, haben eine Lebensdauer von 25 Jahren und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz", erläutert Geschäftsführer Detlef Mikulsky. Durch die großzügige Spende von 1.250 hochwertigen LED-Leuchtmittel für den Caritasverband Konstanz e.V. und die Caritas Vorarlberg soll diese Lichtqualität auch Menschen zur Verfügung stehen, die im Alltag jeden Cent umdrehen müssen.

Von links nach rechts: Ledon-Geschäftsführer Detlef Mikulsky, Eva-Maria Fitz (Caritas Vorarlberg) und Christoph Krüßmann (Caritasverband Konstanz)

Stadtwerke Konstanz unterstützen den Kühlschranktausch

Foto: Sie arbeiten zusammen, um Menschen aus einkommensschwachen Haushalten zu unterstützen: Andreas Hoffmann, Vorstand des Caritasverbandes Konstanz, Christoph Krüßmann, Caritas Konstanz, Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner und Uwe Hillig, Geschäftsbe
Foto: Sie arbeiten zusammen, um Menschen aus einkommensschwachen Haushalten zu unterstützen: Andreas Hoffmann, Vorstand des Caritasverbandes Konstanz, Christoph Krüßmann, Caritas Konstanz, Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner und Uwe Hillig, Geschäftsbe

Konstanz. Stromsparen heißt Geld sparen: Die Stadtwerke Konstanz unterstützen das Projekt „Stromspar-Check“ des Caritasverbands Konstanz.

Die Caritas-Mitarbeiter helfen dabei einkommensschwachen Haushalten, ihre Stromkosten zu reduzieren. Um den Mitarbeitern die Anfahrt zu erleichtern, stellen die Stadtwerke ihnen einmal pro Woche ein Erdgas- oder Elektroauto aus dem Fuhrpark zur Verfügung. „Es ist für uns eine Ehrensache, die Arbeit der Caritas mit diesem Angebot zu unterstützen“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner.

Die Nachfrage nach dem „Stromspar-Check“ ist groß: Im Rahmen des Projekts haben die Mitarbeiter der Caritas bereits 1800 Haushalte kostenlos beraten und durchschnittlich 70 Euro an Energiesparartikeln eingebaut. Die Haushalte sparen so über 100 Euro jährlich.

Zu den größten Stromfressern im Haushalt gehören alte Kühlgeräte. Neue und hocheffiziente Kühlschränke sind für die einkommensschwachen Haushalte, die im Rahmen des „Stromspar-Checks“ beraten werden, oft zu teuer. Die Stadtwerke planen daher zusammen mit der Caritas ein Förderprogramm für den Austausch von Kühlgeräten: Über eine Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert die Caritas unter bestimmten Bedingungen den Kauf eines neuen A+++ Kühlschranks mit 150 Euro. Oft reiche der Zuschuss jedoch als Kaufanreiz nicht aus, beobachten die Mitarbeiter der Caritas. Daher beschlossen die Stadtwerke Konstanz, den Kauf eines Kühlgeräts mit weiteren 100 Euro zu bezuschussen, wenn der Haushalt Kunde der Stadtwerke ist. „Das Geld für den Zuschuss stammt aus Mitteln, die wir dank der Zertifizierung unseres Stroms mit dem Grüner Strom Label (GSL) zur Verfügung stellen können“, erklärt Kuno Werner. Andreas Hoffmann, Vorstand des Caritasverbands Konstanz, freut sich über die Kooperation: „Mit Unterstützung der Stadtwerke können es sich jetzt mehr Haushalte leisten, ihren alten Kühlschrank auszutauschen und damit ihr Budget zu entlasten.“

Wer einen Termin für einen „Stromspar-Check“ machen will, kann sich bei der Caritas Konstanz telefonisch unter 07531 1200 442 oder per E-Mail an stromspar-check@caritas-kn.de melden.

Abschlussbericht Stromspar-Check Bodensee 2011-2014

„Wieso die Caritas?“ konnte man anfangs immer wieder als Nachfrage bei Präsentationen hören als wir Energiesparen und einkommensschwache Haushalte zum Thema machten. Heute, mehr als drei Jahre nach dem Beginn der Kooperation, haben alle vier Partner wertvolle Netzwerke aufgebaut und leisten für Einkommensschwache beachtliche Hilfen. Die Caritas ist Dank der EU-Regionalförderung Interreg IV durch seine Leistungen hier zur anerkannten Partnerin geworden. Es ist gelungen, mehr als 1.800 Haushalte konkret zu unterstützen und die Erfahrungen zu nutzen, um nunmehr systemisch daran mitzuarbeiten, die Energieversorgung künftig für alle leistbar zu halten und zugleich auch den bewussteren Umgang mit Energie in allen Bevölkerungsgruppen zu fördern. Parallel dazu sind die Caritasorganisationen rund um den Bodensee stärker zusammengewachsen und der Grundstein gelegt, um auch künftig gemeinsam Antworten auf neue soziale Herausforderungen zu finden. Im Namen der Projektpartner sei an dieser Stelle allen gedankt, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Dr. Claudio Tedeschi

Projektkoordinator Stromspar-Check Bodensee, Caritas Vorarlberg

 

Bericht Stromspar-Check Bodensee.pdf
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2.4.2014: Kühlgerätezuschuss von 150 Euro

Umweltministerin Hendricks übergibt ersten Gutschein

V.l.n.r.: eaD-Vorstand Rainer Schüle, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, und Caritas-Generalsekretaer Prof. Dr. Georg Cremer.

"Mit diesem Programm schlagen wir energie- und sozialpolitisch zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir tun effektiv etwas für den Klimaschutz und gleichzeitig helfen wir Haushalten mit geringem Einkommen", sagte Hendricks bei der Übergabe des ersten Förderschecks in Berlin.

Auch in Konstanz wurden schon Gutscheine ausbezahlt.

 

www.stromspar-check.de/kuehlschranktausch

www.strom-magazin.de/strommarkt/abwrackpraemie-fuer-den-alten-kuehlschrank_34186.html

17.2.2014 Fachtagung in St. Gallen

v.l.n.r.: Das Caritas Team mit den Interreg Förderern: Gerhard Schmidt; Fredy Bihler; Julia Ha; Claudio Tedeschi; Peter Friedrich, Minister für den Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Baden-Württembergs; Martina Kohl, GTS RPT; Thomas Studer, Gregor Cornelsen, Leiter GTS RPT; Joel Keller, Netzwerkstelle Ostschweiz. 

Die Tagungsbeiträge der Referentinnen und Referenten:

Energiekonzept 2050 St.Gallen Fredy Brun
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Energiearmut in Österreich Andrea Jamek.
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Energie für alle Harry Künzle.pdf
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Energie und Ökologie im Alltag Silvia Ge
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Ehrenamt von Marika Südbeck.pdf
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Energie und Armut Geri Müller.pdf
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Caritas St.Gallen-Appenzell führt mit ihren Projektpartnern Caritas Vorarlberg (A), Caritas Konstanz (D) und Caritas Bodensee-Oberschwaben (D) am Montag, 17. Februar 2014 , eine Fachtagung zum Thema „Solidarität für Energiearmut“ durch. Diese dauert von 9.15 (Einlass 8.45 Uhr) bis 15.30 Uhr und findet in der Migros Clubschule am Bahnhofplatz 2 in St.Gallen statt. Sie hat das Ziel, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Thema „Energiearmut“ und deren Auswirkungen zu sensibilisieren.

Einladung Intereg Fachtagung 2014.pdf
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15.1.2014 Caritas warnt vor drohender Energiearmut

«Energiesparen darf kein Privileg für jene sein, die sich das leisten können», sagt Julia Ha, Projektleiterin bei der Caritas St. Gallen-Appenzell. Um für ihr Anliegen zu sensibilisieren veranstaltet die Caritas St. Gallen-Appenzell am 17. Februar in St. Gallen eine Fachtagung zum Thema Solidarität im Kampf gegen Energiearmut.

 

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/26976689

6.1.2014 Interreg unterstützt Strom- und Wassersparen

Das INTERREG-Projekt «Stromspar-Check Bodensee» hilft Personen und Haushalten mit niedrigem Einkommen Strom und Wasser zu sparen und sensibilisiert für das Thema Umweltschutz.

Strom- und Wassersparen ist einerseits aus ökologischen Gründen wichtig. Andererseits ist es für Menschen mit einem geringen Einkommen hilfreich, um das Budget zu entlasten. Genau hier setzt das INTERREG-Projekt «Stromspar-Check Bodensee» an, das seit 2011 von der Caritas in der Bodenseeregion umgesetzt wird.

http://www.regiosuisse.ch/im-fokus/interreg-projekt-unterstuetzt-das-strom-und-wassersparen

 

25.10.2013 Verbände fordern Energiewende sozial zu gestalten

Berlin - In einer gemeinsamen Charta fordern Umwelt-, Wohlfahrts- und Sozialverbände von der künftigen Bundesregierung eine gerechtere Verteilung der Kosten der Energiewende und für einkommensschwache Haushalte dafür geeignete sozialpolitische Lösungen. Energie- und Sozialpolitik dürften nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Vielmehr müssten in den Koalitionsverhandlungen die Weichen für eine konsequent ökologische und zugleich sozial gerechte Energiewende gestellt werden.

Charta sozial gerechte Energiewende.pdf
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Sept. 2013 Sonderheft "neue caritas" Energiearmut

Eckpunkte und Position des DCV zur Bekämpfung von Energiearmut

Sonderheft DCV Energiearmut
nc spezial Energiearmu_1 8 pdf.pdf
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16.8.2013 Mit kleinen Umstellungen viel einsparen

Als Antwort auf die steigenden Energiekosten bietet die Caritas kostenlose Stromspar-Checks für einkommensschwache Haushalte an. 15 eigens ausgebildete Freiwillige sind in Vorarlberg tätig. Im Herbst startet der nächste Lehrgang für StromsparhelferInnen.

www.vierländermagazin.com/mit-kleinen-umstellungen-viel-einsparen

 

5.8.2013 So lässt sich Energiearmut vermeiden

Im Arbeitslosengeld II ist der Bedarf an Strom für alleinstehende Erwachsene falsch bemessen. Die Caritas belegt in einer Studie, dass Hartz-IV-Empfänger mehr Strom verbrauchen als die 15 Prozent der Haushalte der untersten Einkommensgruppe. Diese wurden aber als Grundlage für die Festlegung des Regelsatzes genommen.


http://www.caritas.de/fuerprofis/fachthemen/sozialpolitik/energiearmut/energiearmutverhindern

25.4.2013 Gemeinde Gaiserwald unterstützt Stromspar-Check

Caritas St.Gallen-Appenzell bietet Stromspar-Checks für einkommensschwache Haushalte an. Die Gemeinde Gaiserwald unterstützt diese Aktion.

Freiwillige Stromsparhelfer ermitteln in Hausbesuchen, wie ihre Kunden den Strom- und Wasserverbrauch senken könnten. Sie geben Tipps und bei Bedarf effiziente Geräte ab, zum Beispiel Lampen und Duschköpfe. Die Auswertung zeigt, dass sich das lohnt: Pro Haushalt können jährlich durchschnittlich 215 kWh und 15 m3 Wasser eingespart werden. Die Haushalte sparen auf diese Weise durchschnittlich jährlich 73 Franken an Stromkosten. „Das mag als geringe Einsparung erscheinen, aber Leuten mit tiefem Einkommen ist jede Sparmöglichkeit willkommen“, sagt Walter Brunner, Projektleiter bei Caritas St.Gallen-Appenzell und ergänzt: „Die Stromsparhelfer sind beeindruckt, wie bescheiden die Wohnverhältnisse vieler Menschen sind.“

Eine Gruppe der Fachhochschule Soziale Arbeit hat Kunden des Stromspar-Checks befragt. Ergebnis: Alle Befragten äussern sich zufrieden bis sehr zufrieden mit der Dienstleistung. Sie schätzen es, dass sie dabei etwas über den sinnvollen Umgang mit Energie und Wasser lernen konnten.

Neuland für Caritas
Das Projekt Stromspar-Check wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Interreg IV finanziell sowie mit Förderbeiträgen der Kantone und von Gemeinden unterstützt und läuft noch bis 2014. Walter Brunner zieht kurz nach der Halbzeit ein Fazit: „Mit diesem Projekt wagte sich Caritas St.Gallen-Appenzell auf Neuland. Die spezielle Verbindung von Armutsbekämpfung und Ökologie ist neu für die Schweiz. Das Risiko hat sich gelohnt. Das Projekt bewährt sich, vor allem dank der Zusammenarbeit mit Freiwilligen und vielen Partnern.“

Anmeldungen für den Stromspar-Check nimmt Caritas St.Gallen-Appenzell unter Tel. 071 577 50 10 oder info@caritas-stgallen.ch entgegen.

11.4.2013 Strom, Gas oder Fernwärme nicht leistbar

Etwa 2,6 Prozent der Bevölkerung oder 220.000 Personen können es sich nämlich nicht leisten, ihre Wohnung angemessen zu beheizen. „Energiearmut“ nennen das die Experten.

Die heimische Energiemarktaufsicht E-Control hat sich dieses Problems angenommen und will der Politik Vorschläge unterbreiten. Seit 2009 schon hat die E-Control in gemeinsamen Pilotprojekten mit der Caritas Grundlagen für die Milderung der Energiearmut erarbeitet. „Oft haben die Betroffenen überdurchschnittlich hohe Energierechnungen, ohne dass sie daran schuld sind. Denn ihre Wohnungen sind meist mit alten, energiefressenden Geräten ausgestattet“, sagt E-Control-Vorstand Walter Boltz im Gespräch mit dem KURIER.

www.kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/armut-strom-gas-oder-fernwaerme-nicht-leistbar/8.344.882#diskussion

18.1.2013 Umweltpreis in Silber der Erzdiözese Freiburg für den Stromspar-Check der Caritasverbände Mannheim, Freiburg und Konstanz

Platz 2

Stromsparcheck in einkommensschwachen Haushalten

Caritasverbände Mannheim, Freiburg 
und Konstanz
Ohne engagierte Energie-Manager/innen geht es bei den Gewinnern der Silbermedaille nicht.
Eine unangenehme Begleiterscheinung der Energiewende ist, dass die Investitionen in Infrastruktur und der Umstieg auf erneuerbare Energien Geld kosten – ein Grund dafür, dass Energie- und Strompreise steigen. In Haushalten mit geringen Einkommen führt das zu erheblichen Engpässen und zu weiteren Einschränkungen. 
Genau an diesem Knackpunkt setzt der Stromsparcheck der Caritasverbände Mannheim, Freiburg und Konstanz an. In dem Projekt der drei Caritasverbände werden in Kooperation mit den örtlichen Energieagenturen und Jobcentern Langzeitarbeitslose zu Stromsparhelfern ausgebildet. Diese besuchen einkommensschwache Haushalte und führen einen Energie- und Wassercheck durch. In einem zweiten Schritt werden die erhobenen Daten ausgewertet, die Einsparpotentiale ermittelt und ein angepasstes Soforthilfepacket zusammengestellt. Bei einem zweiten Besuch werden diese praktischen Soforthelfer wie Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, Zeitschaltuhren oder Wasserperlatoren den Haushalten kostenlos zur Verfügung gestellt und eingebaut. Mit der Umsetzung der Einsparempfehlungen und durch das Soforthilfepacket wird eine Kostenersparnis rund 100 Euro im Jahr erzielt – für viele ein kleiner Betrag, für einkommensschwache Haushalte aber durchaus eine nicht unerhebliche Entlastung.
Das Bestechende am Stromsparcheck der Caritasverbände sind die dreifach positiven Effekte: Erstens werden die Budgets von Haushalten mit geringem Einkommen entlastet, zweitens werden Langzeitarbeitslosen durch Schulung und praktische Erfahrung in einem Zukunftsthema Perspektiven eröffnet und drittens wird ein direkter Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz geleistet.

www.ebfr.de/html/umweltpreis_2012374.html

Vertreter der Standorte Mannheim, Freiburg und Konstanz beim Erzbischof
Vertreter der Standorte Mannheim, Freiburg und Konstanz beim Erzbischof
Stromspar-Check in der Erzdiözese Freiburg
SSC Plakat ck.pdf
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PM Umweltpreis 2012 der Erzdiözese Freiburg
pef_Umweltpreis 2012_MA-FR-KN.doc
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Seefunk SSC Umweltpreis.mp2.mp3
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11.12.2012 Tagblatt.ch: "Mieter können Energie sparen"

Die Vorstellung ist weit verbreitet und hält sich hartnäckig: Wer in einer Mietwohnung lebt, der kann nichts oder wenig zum sparsamen Umgang mit Energie beitragen. «Diese Leute täuschen sich», sagt Walter Brunner, Projektleiter Stromspar-Check bei Caritas St. Gallen-Appenzell. «Mit einem Stromspar-Check können Haushalte nicht nur Strom, Wasser und Heizenergie einsparen und so einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Wer weniger Energie verbraucht, merkt das auch im Geldbeutel», sagt Walter Brunner. Der Spareffekt allein beim Strom könne in Haushalten über 100 Franken pro Jahr ausmachen.

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/kantonstgallen/tb-sg/Mieter-koennen-Energie-sparen;art122380,3231611

 

5.10.2012: 2.Fachtagung des Stromspar-Check Bodensee

v.l.n.r.Gregor Cornelsen, RP Tübingen; Judith Schwald, Caritas Vorarlberg; Walter Brunner, Caritas St.Gallen-Appenzell, Minister Franz Untersteller; Matthias Ehret, Vorstand Caritas Konstanz; Jörg-Peter Rau, Moderator, Südkurier; Bernd Bergemann, Caritas Oberschwaben; Christoph Krüßmann, Caritas Konstanz

Der Stromspar-Check Bodensee setzt als Angebot für einkommensschwache Haushalte bei Information, Tausch von „Energiefressern“ und Verhaltensänderung an. Er bewirkt konkrete Einsparungen von rund 10% und trägt zum Umdenken mit bei.

Für zunehmend mehr Menschen in unserer Gesellschaft stellt sich die Frage der Leistbarkeit von Energie schon heute - ist kein Zukunftsszenario. Wenn die Schere zwischen Einkommen und steigenden Energiekosten weiter aufgeht, sitzen immer Menschen im Dunkeln und bleiben die Wohnungen im Winter kalt. Wie gehen wir damit um? Dieser Frage wollen wir auf auf dem Fachtag aus verschiedenen Perspektiven auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene nachgehen.

Dazu gibt es Vorträge von u.a.:

- Franz Untersteller, MdL, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Stuttgart ;

- Mag. Joachim Preiss, Kabinettchef im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Wien

- Dr. Ulrike Hahn, Abteilungsleiterin Soziale Dienste, Caritasverband Erzdiözese Freiburg e.V.

- Ulrich Längle, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, Stadtwerk am See

- Stefan Benner, Geschäftsbereichsleiter Energiemarkt, Stadtwerke Konstanz

- Marcel Hänggi, Journalist und Buchautor, Zürich

Energiearmut - Vom Randphänomen zum Alltagsproblem
Hahn Energiearmut Konstanz.pdf
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Sozial- und konsumentenpolitische Überlegungen
Preiss Leistbare_Energie.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 898.4 KB
Sozialfonds und Stromspar-Check
Längle Stadtwerk am See Sozialfonds.pdf
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"Smarte Mieter" im Best Tarif
Vortrag Benner Smart Metering 2012.pdf
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Programm Tagung 5_10_2012 im Konzil.pdf
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2.10.2012: Strompreise und Energiewende

"Vorzeigeprojekte, wie beispielsweise der Stromspar-Check der Caritas, müssten erhalten und wenn möglich ausgeweitet werden. Das Projekt setzt erfolgreich auf Langzeitarbeitslose, die zu Stromsparhelferinnen und -helfern ausgebildet werden, richtet sich an einkommensschwache Haushalte und zielt darauf ab, Verbrauchsverhalten zu ändern."

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller bei der Regierungspressekonferenz

26.7.2012: Altmaier will mehr Geld für Stromsparhelfer

"Ich möchte, dass wir dieses Modell, den Stromsparcheck, auf möglichst alle interessierten Haushalte ausdehnen. Was ich nicht will, sind allgemeine Sozialtarife, weil dadurch gerade kein Anreiz zum Stromsparen gesetzt wird."

www.bmu.de/presse/artikel_und_interviews/doc/48998.php

 

28.6.2012: Das Klima hat seinen Preis

Ein sehr lesenswerter Artikel in DIE ZEIT, 28.6.2012 Nr. 27 zum Thema Energiearmut, Energiewende und was der Caritas Stromspar-Check damit zu tun hat.

26.6.2012: Verbraucherzentrale: Energiearmut in Sachsen, Tendenz steigend

Eine aktuelle Erhebung der Verbraucherzentrale Sachsen zeigt nun, dass im Jahr 2011 in Sachsen rund 1,3 Millionen Mahnungen und 250.000 Sperrandrohungen wegen nicht bezahlter Stromrechnungen verschickt wurden. Mehr als 21.600 Mal mündete der Zahlungsverzug der Verbraucher in einer temporären Stromsperre. Das ergab eine Befragung unter allen 38 Energieversorgern, die dazu verpflichtet sind, privaten Haushalten in Sachsen den Grundversorgungstarif anzubieten.

Verbraucherzentrale Sachsen Umfrage Stro
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25.6.2012: Caritas Baden-Württemberg stellt Ministerin für Arbeit und Sozialordnung Altpeter Stromspar-Check vor

Stuttgart / Freiburg, 25. Juni – Steigt der Strompreis, belastet dies insbesondere Haushalte mit geringem Einkommen. Wie diese Haushalte Strom sparen und damit Mehrkosten kompensieren können, darüber informierte sich heute Sozialministerin Katrin Altpeter bei Mitarbeitern der Caritas in Baden-Württemberg: Die beiden katholischen Wohlfahrtsverbände aus Rottenburg-Stuttgart und Freiburg haben in den vergangenen vier Jahren an elf Standorten im Land den Stromspar-Check etabliert. Mehr als 300 langzeitarbeitslose Menschen wurden jährlich zu Stromsparhelfern ausgebildet und beraten nun Haushalte mit geringem Einkommen, wie sie sparsam mit Strom und Wasser umgehen können.

Energie-Check hilft jährlich Stromkosten
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19.6.2012: "Stromspar-Check" gewinnt europäischen Umweltpreis

Der "Stromspar-Check" erhielt heute in Brüssel den Sustainable Energy Europe Award in der Kategorie Verbraucher. Damit wird sie als "exzellentes Beispiel" für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ausgezeichnet, so die Begründung der Jury. Verliehen wurden die Preise von EU-Kommissar Günther Oettinger.

3.6.2012: "Regierung will Geringverdiener vor steigenden Strompreisen schützen"

"Über die besondere Situation bei einkommensschwachen Haushalten werde ich mit den Wohlfahrtsverbänden reden. Die Belastungen beim Strompreis müssen erträglich bleiben." "Strom darf nicht zum Luxusgut werden. Der Staat ist da gefordert, Hilfen anzubieten", sagte Umweltminister Peter Altmaier dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL.

29.5.2012: "Luxus Strom"

ARD Report: Für Hartz IV Empfänger werden die gestiegenen Strompreise zur Schuldenfalle

Paritätischer Wohlfahrtsverband Studie-S
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26.3.2012: Fuel Poverty; Wege aus der Energiearmut

Tagungsprogramm Fachtagung Wien
Tagungsprogramm Fachtagung Wien.pdf
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Vorträge Fachtagung Wien
Energiearmut Tagung Wien Vorträge.pdf
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Februar 2012; Dorfzytig Uzwil: Freiwillige helfen sparen

Freiwillige helfen sparen
Dorfzytig-Magazin Uzwil_Freiwillige helf
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6.2.2012 Energiearmut: Entwicklungen geben Anlass zur Sorge; Vorarlberg online

19.12.2011 Pilotprojekt gegen Energiearmut gestartet

Der Stromspar-Check Vorarlberg nimmt mit weiteren Partnern bei einer Förderaktion des Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung teil.

15.1.2011 Fachtagung des Stromspar-Checks Bodensee

  Am 15. November 2011 fand die erste Fachtagung des Stromspar-Checks Bodensee in Friedrichshafen statt. Lesen Sie hier die Presseankündigung.

 

 

 

Die Referenten und Veranstalter, v.l.n.r.: Christoph Krüßmann, Caritas Konstanz;

Bernd Bergemann, Caritas Oberschwaben,

Ministerialdirigent UM Helmfried Meinel;

Christina Veigl-Guthann, E-control.at;

Elke Dünnhoff, EU-Achieve;

Claudio Tedeschi, Caritas Vorarlberg;

Walter Brunner, Caritas St.Gallen-Appenzell

So viele hören gut zu
So viele hören gut zu
So viele helfen beim Strom sparen
So viele helfen beim Strom sparen
Das Checker-Theater aus Aalen
Das Checker-Theater aus Aalen

Projektbeschreibung

 

Die Caritasverbände Bodensee-Oberschwaben und Konstanz haben den Stromspar-Check bereits erfolgreich etabliert. Nun sind die Caritas St. Gallen-Appenzell und Vorarlberg mit an Bord: Mit EU-Mitteln wird das Angebot an einkommensschwache Haushalte seit dem 1. April 2011 als länderübergreifendes Interreg-Projekt ausgedehnt und weiterentwickelt.  

 

„Zum ersten Mal findet eine Zusammenarbeit der Caritas-Organisationen über den Bodensee hinweg statt“, berichtet Bernd Bergemann, Fachleiter Sucht und armutsbezogene Hilfen der Caritas Bodensee-Oberschwaben. Die Ziele des Stromsparcheck-Programms seien dabei klar definiert: Strom und Wasser sollen nach dem nationalen Energieeffizienzplan beziehungsweise der sozialen Effizienzinitiative eingespart werden, einkommensschwache Haushalte, etwa von Beziehern von Arbeitslosengeld oder Wohngeld, sollen Hilfestellung zur Energieeinsparung erhalten und darüber hinaus für das Thema Umweltschutz sensibilisiert werden. Finanziert wird das Projekt aus nationalen Mitteln, Landesmitteln, durch Energieunternehmen, aus dem Regionalprogramm der Europäischen Union Interreg sowie mit kirchlichen Geldern.

 

Voneinander Lernen

„Durch die neuen Kooperationspartner der Caritas aus der Bodenseeregion kann bestehendes Know-how ausgetauscht werden“, betont Claudio Tedeschi, verantwortlicher Projektleiter der Caritas Vorarlberg. So arbeite zum Beispiel die Caritas Vorarlberg viel mit ehrenamtlichen „Sozialpaten“, die besonders geschult werden, um Personen mit geringem Einkommen zu unterstützen und zu begleiten. In der Schweiz sind professionelle Mitarbeiter der Caritas St. Gallen-Appenzell schon seit langem mit freiwilligen Helfern in verschiedenen sozialen Arbeitsfeldern im Dienst für Benachteiligte und von Armut betroffene Bevölkerungsgruppen tätig. In Deutschland wurden hingegen Arbeitslose in 60 Stunden Theorie und durch ein mehrstündiges Kommunikationstraining zu Stromsparhelfern geschult. „Über den gemeinsamen Stromsparcheck streben wir einen länderübergreifenden Austausch über die Systeme und Arbeitsweisen bei der Unterstützung sozial- beziehungsweise einkommensschwacher Haushalte an“, berichtet Walter Brunner, Projektverantwortlicher der Caritas St. Gallen-Appenzell. Darüber hinaus soll das Programm gemeinsam weiterentwickelt und ein modifiziertes Konzept für die Ausbildung und Organisation der Energiesparhelfer erstellt werden. Regelmäßige Austausch- und Reflexionstreffen der Bodenseeregion-Stromsparhelfer verstehen sich von selbst.

 

Impressum


Christoph Krüßmann

   07531/ 1200-404 kruessmann@caritas-kn.de

Caritasverband Konstanz

Uhlandstraße 15

78464 Konstanz 

    www.caritas-konstanz.de